Remixes


Jojo Effect – smarter

release 22. September 2014




Trackliste

01 SMARTER
02 MUNGO SWING feat. Brenda Boykin
03 SWEET HEART
04 BOOG IT – jojo effect&gardener (rmx)
05 ROCKIN` THE BLUE
06 FEELS LIKE
07 HOLLYWOOD feat. zouzoulectric
08 AHA
09 AGUAS DE MARCO (WDR Bigband – Jojo Effect rmx)
10 STRANDED
11 GIMME A SOULBEAT
12 MINOR PIE
13 STAY AWAY FROM MY MAN (Gardener of Delight rmx)
14 SUDDENLY
15 YOU´RE THE LOVE
16 THAT´S WHAT YOU GET Total time 57:26

Drei Jahre hat es vom letzten Album an gedauert. Es wurde arrangiert und poliert mit feinstem Studio Equipment voller Leidenschaft und Natürlichkeit, anspruchsvoll und groovy und mit eigener Handschrift so dass „smarter“ genau der richtige Name für dieses Album ist.
An Bord dabei ist DJ Gardener of Delight mit dem Remix „Boog it“ (Mills Brothers) im electro-swing style (auf der nächsten Electroswing Revolution) und einem super smoothen house rmx von „Stay away from my Man“
Es gibt eine außergewöhnliche Zusammenarbeit mit der WDR-Bigband aus Köln und dem Band-leader Lucas Schmid. Ein Remix ihrer Version von „Aguas de Marco“ (Jobim) gesungen von der bekannten brasilianischen Sängerin Joyce Moreneo.


Presse

Den Einstieg zum Album könnte man sehr gut begleiten mit dem in den 70er und 80er Jahren sehr beliebten aus einem Hölzchen und zwei Scheiben verbundenen Spielzeug – passend zum Bandnamen. JO JO EFFECT sind eine coole Gruppe, die einen relaxt swingenden Mix aus Nu Jazz & Cocktail Boogaloo spielt, ansatzweise auch in der Ecke „Electro Swing“ angesiedelt. Gutgelaunte 16 Songs gibt es zu hören auf „Smarter“, allesamt im Retro Swing Bereich angesiedelt. Gute Vocals, gute Grooves – das Septett aus dem bayerischen Regensburg wird angeführt von Sängerin Anne Schnell, die Gruppe war bereits europaweit unterwegs und hatte meines Erachtens vor dem neuen Album 3 Longplays veröffentlicht und war auch schon auf zahlreichen Samplern vertreten (u. a. „Cafe Copacabana“ oder „Cafe D’Afrique“), die sie mit ihren jeweiligen Beiträgen regelrecht veredelten. Hier gefallen mir neben dem tollen Titelsong (mit tollem Phrasing von Trompeter Thomas Siffling) am besten der „Mungo Swing“, das auch als Videoclip verfügbare „Sweet Heart“, das stark an die „Night Over Manaus“ (vom Nürnberger Electronic Duo “Boozoo Bajou”) erinnernde „Aha“ und der groovige „Prince-meets-Candy-Dulfer“-Klon. Die Musik bewegt sich durchgehend auf hochstehendem Niveau aus handgemachtem Jazz und geschmackvoll eingepflegten elektronischen Effekten. Und für eine deutsche Sängerin nimmt die gute Anne in bestem amerikanischen Slang kein Blatt vor den Mund: <so i axed me who belongs to that stupid face“ gibt sie im bluesigen hall-verpackten „Stay Away From My Man“ von sich und dort es geht sogar spöttisch gezielt unter die Gürtellinie - im fröhlich-bubblegum-poppigen „Suddenly“ ist bereits im September vorweihnachtliches Glöckchen klingeln zu hören. Kurz vor dem Ende sorgt die zärtlich gehauchte kuschelige Smooth Jazz Ballade „You’re the Love“ für Wohlbehagen.

Singende Gäste gibt es auch: Das bossa-nova-jazzige portugiesisch gesungene und 1973 im Original von João Gilberto veröffentlichte „Aguas De Marco“ sieht JOYCE MORENEO in der Hauptrolle, im sexy-lasziven „Feels Like“ glänzt Label Kollegin BRENDA BOYKIN - vielen bekannt durch ihre Aktivitäten in der „Club De Belugas Band“ – es gibt aber auch schon ein herausragendes Solo Album von der Sängerin.

FAZIT: Eines der abwechslungsreichsten Nu Jazz Alben der letzten Monate – JO JO EFFECT bieten einen vergnüglichen Mix aus Nu Jazz Pop und swingenden Funky Grooves, mit dem es ihnen gelingen sollte, ihren Fankreis zielgruppenspezifisch zu erweitern. Tolle Scheibe!

Quelle: www.cds.music-newsletter.de

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