Compilations

Globalibre

„World Club Culture Vol. 1“

Globalibre
World Club Culture Vol. 1
Label: Audiopharm (SPV)
ASIN: B0008EI73K

Trackliste

1. Pluto Project: Worldwide
2. Sidestepper: Mas Papaya
3. Ojos De Brujo: Rumba Dub Style (Dust Mix)
4. Unknown Cases: Masimba Bele (Razoof's Remix)
5. !Deladap: Amaro Shavo
6. The Rootsman: Destiny
7. Binder + Krieglstein: Wir Wissen Nicht... (Shantel's Buccovino Remix)
8. Swami: Mehbooba
9. Chang Loo: All The Stars In The Sky (IanWidgery Remix)
10. Belladonna: Ebatule
11. Cosmos Sound: Les Chrysanthemes
12. Garion: Yet Iyagi (Old Story)
13. Andrés Linetzky y Ernesto Romeo: Sentimientos
14. James Brown: Sex Machine (Readymade Jazz Defector)


 

Presse

Mit BRAZILECTRO, AFROTRONIC, NOVA SOUL und ASIA LOUNGE setzte Audiopharm Trends im Club- und Lounge-Sektor. Die Alben mit ihrem „Worldbeat“-Mix zeitgenössischer internationaler Tracks und Klassiker wurden zu Rennern und haben mittlerweile selbst die Leser des Spiegel erobert (eine Brazilectro-Box produzierte Audiopharm exklusiv für das Hamburger Magazin).

Nun kommt Audiopharm mit einem neuen, spannenden Projekt: „GLOBALIBRE - World Club Culture“, kompiliert vom Globalibre DJ-Team Mustafa, El Ringo, Steffen Irlinger, Ralph von Richthofen, Gärtner der Lüste, Djane Ulla und Djane Fabia.

Wie einige der Namen schon vermuten lassen, drehen und mischen diese Sieben in ihren Sets den globalen Sound, den Mix aus traditionellen Stilen des Ethnopopgenres- also von verschiedenen Latin-Färbungen wie Salsa, Bossa oder Cumbia über Afro, Bhangra bis hin zu Reggae – dabei stets angetrieben von aktuellen Dancebeats. Schon ab den Siebzigern kombinierten beispielsweise Leute wie der Nigerianer Fela Kuti, Jamaikas Bob Marley, Brasiliens Gilberto Gil und die Yemenitin Ofra Haza die Musik ihrer Kulturen mit „westlichen“ Popsounds, die Fundamente einer globalen Musik wurden gesetzt.

(...) „GLOBALIBRE - World Club Culture“. Hier findet sich viel, womit das Globalibre Team in letzter Zeit auch in den Clubs von Ibiza, Mexiko und Budapest die Dancefloors zum Vibrieren brachten. Etablierte Namen und bisher eher Insidern bekannte Akteure wie das Britisch-Uruguayer Gespann Sidestepper, die Spanier Ojos de Brujo, The Rootsman aus England, der Inder Swami, die Argentinier Andrés Linetzky y Ernesto Romeo, das ungarische Pluto Project, die Russen Les Chrysanthemes, aus Deutschland Unknown Cases (remixt von Razoof) oder das chinesische multikulturelle Projekt Ian Widgery feat. Chang Loo. Zum Abschluß dann James Browns Klassiker „Sex Machine“ (im grandiosen Remix der Tokioter Readymade Posse) - was so etwas wie das heimliche Motto von GLOBALIBRE sein könnte, denn zu rhythmisch runden Bewegungen lädt definitiv jedes Stück dieser Compilation. Derart bunt wie all diese Namen, so musikalisch abwechslungsreich, vielfältig „Around the World“ geriet Folge eins der neuen Audiopharm-Reihe GLOBALIBRE.

Radio Bremen Vier: 03.06.05
Wenn Türken, Latinos, Russen und Deutsche im Ruhrpott, gemeinsam auf den Tischen tanzen, dann steigt mal wieder eine Globalibre-Party. Denn 7 DJs bringen dort regelmässig mit Hits aus aller Welt die Hüften zum kreisen. Und das kommt so gut an, dass auch eine Plattenfirma die Multikulti-Mixer ansprach. Der Bremer DJ Ralf von Richthofen ist auch mit im Globalibre –Team und er weiß genau was das Label wollte.
" Holt mal eure Kracher raus, haben die zu uns gesagt", erinnert sich Ralf, "dann wird daraus ein Sampler gemacht". Das Konzept ist einfach: Die bekannten Stars der Weltmusikszene bilden einen soliden Pool und die Newcomer setzen exotische Akzente. Wie "Cosmos-Sound Club", die sind so neu, dass nicht mal DJ Richthofen wußte, was er da in der Hand hat.
" Bei Cosmos-Sound-Club hab ich nicht gewusst, dass das Russen sind. Ich dachte das sind Brasilianer, bis mir jemand gesagt hat, die singen russisch. Und dann hab ich rausgekriegt, die kommen aus Moskau".


DJ Gärtner der Lüste ist seit 1990 Resident-DJ des Bochumer Clubs Bahnhof Langendreer. Sein Musikrepertoire ist nach Vornamen sortiert, umfaßt über 1.300 CD-Sampler eigener Produktion mit genauer Buchführung über Tanzbarkeit, Interpreten, Länge und Stile der einzelnen Tracks. Dieser Sorgfalt verdankt er auch sein „Parallel-Dasein“ als Musikredakteur beim WDR (WDR 5, 4 Jahre Aufbauarbeit bei Funkhaus Europa).
Unter anderem initiierte und betreute er die Funkhaus Europa-Worldbeat-Partyreihe Globalista, die sich Ende 2003 zu Globalibre weiterentwickelte: „Globalibre ist ein schöner Ansatz, weil er mir als DJ das halbe Universum - jenseits der kommerziellen Langeweile - ermöglicht. Hiphop mit polnischen Raps, House aus Angola, alle Spielarten des Reggae, alles Elektronische, das irgendwie Einfluß auf die klassischen Weltmusikschienen hat, ist mit dabei.“
Konzeptionell zeichnen sich Gärtner-der-Lüste-Sets durch ein „historisch-pädagogisches“ Augenzwinkern und unbedingte Tanzbarkeit aus: eine wilde Mischung aus Altem und Neuem, quer durch die Stile und Sounds. „Manchmal schaff ich es, bei fünf Stücken vier Genres aus drei Jahrzehnten und vier Kontinenten unterzubringen. Und trotzdem fließt das Set unangestrengt und macht Spaß beim Tanzen. Ich arbeite für gute Musik und gegen musikalisches Fastfood.“

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